Burlesque kommt vom italienischen burlare (einen Spass machen, necken) und bezeichnet eine Kunstform, die auch Striptease umspannt, aber nicht ausschliesslich. Burlesque-Acts sind kurze bissige Nummern, die sich oftmals, aber nicht nur um Sexualität drehen.
Schwerpunkt soll auf dem Performen und Enthüllen von verschiedenen Geschlechtern und Körpern liegen, der Workshop richtet sich also nicht nur an Femmes und Weiblichkeiten, sondern an alle Geschlechter. Selbst ausziehen ist oft gar nicht nötig. Wir werden bei jeder Person an der Skizze fuer eine Nummer arbeiten, bitte nehmt jeweils ein Lied mit, dass euch inspiriert. Solltet ihr bereits eine konkrete Idee haben, bitte euch auch die nötigen Requisiten. Wir stellen ein paar Sachen bereit, aber eher allgemeinere Objekte. Falls ihr mit Spoken Word oder einfach ohne Musik arbeitet, dann nehmt einfach mit, was ihr verwendet und braucht. Wir werden anhand der Ideen an Bewegungsmaterial, Präsenz und Aufbau der Nummer arbeiten. Am Abend zeigen wir auf einer kleinen Buehne und im entspannten Rahmen, woran wir gearbeitet haben, aber vor allem um uns selbst zu feiern. Der Workshop findet je nach Bedarf auf Englisch und/oder Deutsch statt.

Kai (Rosebutt)
Unter Goldengeln und ausgestopften 12-Endern stand Rosebutt’s Wiege im Sommer 2010 in der Impulstanz-Festivallounge für zeitgenössischen Tanz in Wien. Seitdem tanzt und strippt sie* sich international quer durchs Repertoire der queeren Burlesque, u.a. Trash Deluxe Berlin, Queer Riot Club Berlin, Club Burlesque Brutal Wien, etc. Rosebutt hält Workshops zu queerer Burlesque in Berlin, Leipzig und Zürich. Für mehr Infos zu Rosebutt, besucht: www.facebook.com/Rosebutt.Burlesque und die youtube-Beiträge der Berliner Open Stage Trash Deluxe, die Rosebutt 2 Jahre mitorganisiert hat.